Kultur im Leipziger Osten_März 2013

„Gestatten, Bestatter“ und „Darf ich meine Oma selbst verbrennen?“ – er bringt ein vermeintlich so ernstes Thema populärwissenschaftlich herüber. Könnte man meinen.
Doch Peter Wilhelm muss unbedingt ernst genommen werden.
Er dürfte mittlerweile zu Deutschlands bekanntesten Bestattern gehören, kennt das Trauerwerk auf dem Effeff und gibt seine Erfahrungen und sein Wissen gern weiter. In Foren, in seinem blog und im gedruckten Buch.

Download Programmflyer

Peter Wilhelm wird am 16. März – parallel zur Leipziger Buchmesse Gast unserer Veranstaltungsreihe „Kultur im Leipziger Osten“ sein.
Er liest aus seinen Büchern und steht Rede und Antwort, wenn Sie Fragen an ihn haben. Wir können schon jetzt von einem amüsanten Nachmittag ausgehen, denn Fragen wie „Wieso passt meine Oma in so eine kleine Urne“ oder „Wer gießt mein Seegrab?“ involvieren immer ein verschämtes Lächeln wo man normalerweise Trauerstimmung erwartet.

Erfahrungsgemäß müssen wir auch bei dieser Veranstaltung mit zahlreichen Interessenten und gutem Besuch rechnen. Es ist deshalb unbedingt zu empfehlen, sich rechtzeitig anzumelden.
Persönlich im Haus, telefonisch 0341 244 144 oder per e-mail unter kultur@hoens.ch. Wir reservieren Ihnen die Plätze dann jeweils bis 20 Minuten vor Beginn der Veranstaltung.

Wo: Bestattungshaus Hoensch, Waldbaurstr. 2a, 04347 Leipzig
Parkplätze sind ausreichend vorhanden.
Eintritt 8€, ermäßigt 5€!

Leseprobe:
Tratsch im Treppenhaus
Der Bestatterberuf erfordert nicht nur Einfühlungsvermögen und kaufmännisches Geschick, sondern auch Kraft. Die Menschen werden immer größer und schwerer, und so wiegt heute ein durchschnittlicher, beladener Sarg zwischen 80 und 110 Kilo. Hat man aber einen Mann zu transportieren, der alleine schon 140 Kilo auf die Waage brachte, so kann man sich leicht vorstellen, dass das ein Kraftakt ist.. Manchmal wird einem dieser Kraftakt aber auch noch unnötig erschwert, und das Sargtragen wird zur Anstrengung, selbst wenn nur eine schmale alte Dame darin liegt.
Sie möchten wissen, warum? Und wie es weitergeht? – Peter Wilhelm wird es Ihnen erzählen.

Wer es nicht erwarten kann, seine Bücher können Sie auch im privaten Hinterstübchen lesen. Hier der link zum Buchladen von amazon.de:
(1) Gestatten, Bestatter!: Bei uns liegen Sie richtig (als Taschenbuch), auch als Kindle Edition verfügbar.
(2) Darf ich meine Oma selbst verbrennen?: … und andere skurrile Fragen an Deutschlands bekanntesten Bestatter (Taschenbuch), ebenfalls als Kindle verfügbar.

Lassen Sie sich diese möglicherweise einmalige Gelegenheit, Peter Wilhelm persönlich hier in Leipzig zu erleben, nicht entgehen. Sonst kann es passieren, dass Sie ihre Oma doch noch selbst verbrennen müssen!

(c)casus.web.admin.2013

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Kultur im Leipziger Osten.

Kultiger OstenInformation, Moderation und kulturelle Höhepunkte haben im Leipziger Osten eine neue Heimat gefunden. Die Mitarbeiter des Bestattungshauses Hoensch organisieren allmonatlich Veranstaltungen unterschiedlichster Coleur für die Leipziger und ihre Gäste. Sie setzen damit ein Versprechen um, das sie beim Bau der neuen Firmenzentrale in der Waldbaurstraße gegeben haben; die moderne und mit Audio- und Videotechnik ausgerüstete Trauerhalle wird zur wirklichen Eventhalle.

Einmal im Monat steht Buchautoren, Gesangs- und Instrumentalgruppen, Dienstleistungsunternehmen und Vereinen das neue Haus zur Verfügung, werden kulturelle und informative, weltliche und konfessionelle Themen so behandelt, wie man es nur selten dargeboten bekommt.
Die Zuschauer, Zuhörer, die Gäste sind herzlich eingeladen, aktiv teilzunehmen oder sich einfach nur zu informieren.
Das Spektrum reicht dabei von Kinderveranstaltungen für die Kleinsten unter uns bis zu Seniorennachmittagen, wo auch einmal gefragt wird, wer verwöhnt die meisten Enkel?

Das Ambiente in der großen Eventhalle wird Sie positiv überraschen, denn entgegen einer durchaus berechtigten Trauerhallen-Vorstellung, erwartet Sie eine angenehme Atmosphäre. Ca. 60 Sitzplätze stehen zur Verfügung, wenn deutschlandweit bekannte Autoren aus dem Nähkästchen plaudern und ihren Büchern lesen, wenn Rechtsanwälte und Versicherungsexperten zu Themen rund um den Alltag von Vorsorge über Erbrecht bis hin zu ganz speziellen Problemen sprechen.
Wie würden Sie zum Beispiel die Frage beantworten, darf ich meine Oma im eigenen Hausgarten begraben? Mit JA? Mit NEIN? – Beides ist nicht ganz richtig, aber auch nicht ganz falsch. Oder befürchten Sie, dass Opas letzter Wille, in der offenen See bestattet zu werden, mit einem Desaster am Angelhaken enden könnte? – Es gibt auf alles eine klare Antwort, seien Sie gespannt.
Die eine oder andere Frage behandeln die Mitarbeiter auch in ihrem blog unter www.bestattungsdienst-hoensch.de und natürlich gern auch telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch.

Was erwartet Sie im Jahr 2013 ganz konkret?
Bereits am 23. Februar wird die Reihe aus dem Zyklus „Bestattungen in anderen Kulturen“: „Die islamischen Bestattungsregeln praktisch erklärt“, mit einem Vortrag und Filmvorführung von Scheich Dr. Hassan Dabbagh von der Alrahman-Moschee Leipzig eröffnet.
Für die März-Veranstaltung empfehlen die Hoensch-Mitarbeiter rechtzeitige Vorbestellung, was allerdings aufgrund der begrenzten Hallenkapazität für alle Termine gilt. Am 23. März reist der wohl bekannteste Bestatter-Blogger aus vielen hundert Kilometern an. Peter Wilhelm beantwortet Fragen, wie „Darf ich meine Oma selbst verbrennen?“ und liest aus seinen aktuellen Buch Gestatten Bestatter.

Wissen Sie eigentlich, woher der Begriff „Bestatter“ kommt? Müsste es nicht eher „Beerdiger“ heißen? – Nein, muss es nicht. Der Bestatter richtet eine Stätte der ewigen Ruhe her, die übrigens nicht immer „in der Erde“ sein muss.

Im April beantworten Rechtsexperten und Versicherungsmakler Ihre ganz konkreten Fragen, ob allgemeiner oder persönlicher Natur, gern auch „unter vier Augen“. Der Eintritt ist fast immer kostenlos. Sie haben aber die Möglichkeit, die Spendenkasse ein wenig aufzubessern, damit auch künftig das Niveau gehalten werden kann. Lediglich bei Veranstaltungen mit Künstlergagen bitten die Veranstalter um ein moderates Eintrittsgeld.
Seien Sie also gespannt und nehmen Sie teil, wenn die Trauerhalle mit Leben gefüllt wird.
(c)casus\Pressetext.2013

Die aktuellen Flyer erhalten Sie immer einen Monat vor dem Veranstaltungstermin in den Filialen der Hoensch- und memora-Bestattungen, mit ein wenig Glück in Ihrem Briefkasten, in der lokalen Presse und natürlich im Internet unter www.hoens.ch -> Termine.

Vorsorge – eine Sorge weniger.

Diesen Satz finden Sie auf nahezu jedem Werbeprospekt der Bestatter und Versicherungen.
Doch stimmt er? Warum also vorsorgen?

Schließlich hat früher auch niemand sich um „das danach“ gekümmert. Für die Überlebenden einer Horde oder später einer Großfamilie war es selbstverständlich, den Verstorbenen eine letzte Ruhestätte zu bereiten.
Wie diese aussah und mit welcher Zeremonie man dort „gebettet“ wurde, das hat sich im Laufe der Evolution gewandelt. Die Ansprüche stiegen, ein „ordentliches“ Grab gehörte zum guten Ton, mittlerweile ist es gesetzlich vorgeschrieben. In Deutschland jedenfalls.

Horden im geschichtlichen Sinne gibt es hierzulande kaum noch, Großfamilien mit mehreren Generationen unter einem Dach haben Seltenheitswert. Das Individuum erkennt sich selbst, das Ich vorm Wir wird gefördert und der alltägliche Egoismus ist so selbstverständlich, dass man ihn weder infrage stellt noch überhaupt bemerkt. Es ist eben so!

Irgendwann wird sich diese zwanghafte Entwicklung vielleicht wieder umdrehen und wir besinnen uns auf das verlorengegangene Schwarmverhalten. Damit kommen – oder besser schwimmen – nicht nur die Fische im Wasser gut voran. Stünde uns auch gut zu Gesicht, nicht nur in Anbetracht von viel zu viel Autos auf viel zu wenig gut ausgebauten Straßenkilometern.

Zurück zum Ende unserer Tage.
Es ist also immer seltener wirklich jemand da, der mich würdevoll in die Erde, ins Wasser oder auch in den Himmmel bringt. Do it myself!
Die zertifizierten Bestattungsunternehmen in Deutschland bieten hier – meist gemeinsam mit einer Versicherungsgruppe – ein umfangreiches Portfolio an Möglichkeiten, damit auch wirklich nichts ungeklärt bleibt. „Vorsorge – eine Sorge weniger“ ist nicht nur ein geflügelter Spruch, es fühlt sich auch beruhigter an.
Das wohl beste Argument, finanziell vorzusorgen, liegt in der hiesigen Gesetzgebung: Die persönliche, finanzielle Vorsorge bei einer Treuhandgesellschaft ist für den Staat tabu! Weder Sozial-Behörden noch sonstige „HartzIV-Jäger“ dürfen auf dieses finanzielle Polster zurückgreifen. Während „mein Haus, mein Boot, mein Pferd“ im Falle des Falles für den Unterhalt veräußert werden muss, ist die Treuhand-Vorsorge eine „sichere Bank“.

Sie möchten mehr darüber wissen? Sie wollen es ganz genau und schwarz auf weiß in der Hand haben? – Gern.
Kommen Sie persönlich in eine unserer Geschäftsstellen oder melden Sie sich telefonisch, per Post oder e-mail. Wir sind für Sie da.

In der memora-Filiale in Leipzig-Grünau bieten wir Ihnen darüber hinaus in einem Pilotprojekt, zunächst befristet bis 30. Juni 2013, einen weitergehenden Service.
Wir erstellen gemeinsam mit Ihnen eine maßgeschneiderte persönliche Vorsorge. Dazu gehören auf Wunsch ein Porträtfoto und weitere individuelle Festlegungen für die „Zeit danach“.
Neben der selbstverständlichen Ausführung auf Papier im Vorsorgeordner und dem Vorsorgeausweis der Bestattungs-Treuhand erhalten Sie einen USB-Stick mit allen Unterlagen als PDF, dem Foto und den eventuell später zu spielenden Musikstücken (PGP-verschlüsselt). Erstellen wir einen Lebensfilm oder eine Bildershow, ein Audio- oder ein Video-Interview, findet dies ebenfalls darauf Platz.
Und – wie selbstverständlich – haben Sie die Möglichkeit, eigene Dokumente zu ergänzen (Patientenverfügungen, Testament, sonstige Festlegungen…)
Interessiert? – Dann kommen Sie auf eine Tasse Kaffee in die Plovdiver Straße 34 in Leipzig und wir besprechen das Weitere.
Den Stick erhalten Sie gegen eine Schutzgebühr von 10€, die Ihnen bei Abschluss einer kostenpflichtigen Vorsorgevereinbarung wieder erstattet werden.

Versichern Sie „Ihr Haus, Ihr Auto, Ihr Pferd“ – eine Versicherung, die Sie hoffentlich nie in Anspruch nehmen müssen.
Schließen Sie aber eine Vorsorge ab, können Sie schon jetzt davon ausgehen, dass Sie diese benötigen. Ihre Familie wird es Ihnen danken.
Sicher ist sicher. Vorsorge ebenfalls!
(c)casus.2013