Ausschreibung: Kurzgeschichten-Wettbewerb

Kurzgeschichten-Wettbewerb des Bestattungsdienstes Hoensch

„Über mir, über dir – dieselben Sterne“

Bis zum 30. Juni 2015 erhalten deutschsprachige Laien-Autorinnen und -Autoren die Möglichkeit, spannende Kurzgeschichten zum oben genannten Thema im Bestattungshaus Hoensch einzureichen.

Die besten Geschichten werden prämiert. Die Hoensch-Literaturpreise werden am 10. Oktober 2015 im Rahmen einer Lesung mit den Preisträgern feierlich übergeben.

Wer sich als Schriftsteller oder Schriftstellerin verwirklichen, Verlagen und Kritikern auffallen will und keine Berührungsängste mit einem Bestattungshaus hat, ist bei diesem Literaturwettbewerb richtig.

Vom 20. Februar bis zum 30. Juni 2015 nimmt das Team des Bestattungshauses bisher unveröffentlichte Kurzgeschichten entgegen (bis fünf Seiten A4).

Weitere Vorgaben gibt es nicht. Das Motto „Über mir, über dir – dieselben Sterne“ soll als weitgefasste Anregung verstanden werden.

Eine Fachjury wählt aus allen Einsendungen fünf Autorinnen und Autoren für das öffentliche Vorlesen am 10. Oktober 2015 im Bestattungshaus aus.

Preisgelder in der Gesamthöhe von 700,– € und interessante Überraschungspreise warten auf die Gewinner.

Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar.

Die Kurzgeschichten sind bis 30. Juni 2015 (Poststempel) an nachfolgende Anschrift zu schicken und sollten zudem für eine eventuelle spätere Veröffentlichung in elektronischer Form (Reintext) vorliegen:

HoenschBestattungsdienst GmbH
Waldbaurstr. 2a
04347 Leipzig

Kennwort: Literaturwettbewerb

Viel Erfolg allen, die daran teilnehmen und Mut all jenen, die gern würden, sich aber noch nicht trauen!

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Absage der letzten diesjährigen Hoensch-Kulturveranstaltung am 13.12.2014!

Keine Angst, der Weihnachtsmann ist nicht gestorben! Der macht sich langsam auf den Weg zu Ihnen.

Das Konzert der eigenen Bestatterkinder zusammen mit anderen musizierenden Kindern der Musikakademie Lyzeum für Klavier Leipzig am 13.12.2014 fällt ersatzlos aus. Der Musikpädagoge, Pianist und freie Musiker Samuel Seifert stürzte unlängst schwer und verletzte sich beide Hände. Dadurch blieben auch die Vorbereitungszeit und das notwendige Proben auf der Strecke.

Schade, schade, wirklich schade!

Aber das Konzert wird  2015 nachgeholt. Überhaupt möchte ich der Musikschule, der meine eigenen und das Mädchen von Familie Hoensch viel zu verdanken haben, kurz vorstellen.

Vor ca. vier Jahren gründete der international erfolgreiche katalanische Pianist Oriol Plans-Casal in einer herrlichen Villa aus dem 19. Jahrhundert in der Leipziger Käthe-Kollwitz-Straße 52 eine private Musikakademie. Hier erhalten Kinder ab drei Jahren  bis über das Jugendalter hinaus eine fundierte musikalische Ausbildung. Sorgsam ausgesuchte, hoch professionell, pädagogisch und pianistisch arbeitende Musiker fördern über das reine Instrumentalspiel hinaus die kognitiven und intuitiven Anlagen der Kinder. Gespielt wird an Konzertflügeln und Markenklavieren. Auch auf einem Walking Piano! Ab diesem Jahr wird der Unterricht in Musiktheorie nach hauseigen verfassten Musikschulen praktiziert. Wenn Sie mehr wissen wollen, so lesen Sie auf der Homepage www. lyzeum-leipzig.de nach. Oder  besuchen Sie einen der öffentlichen Vorspiel- und Konzerttermine im Haus.

Wir wünschen Ihnen einen geruhsamen Advent, frohe Weihnachten und einen fröhlichen Start ins Jahr 2015. Mögen all Ihre Wünsche und Vorhaben in Erfüllung gehen. Bleiben Sie gesund und uns weiterhin gewogen.

Ihr Bestattungshaus Hoensch

Weihnachtsmann und der Tod-original

Bild: http://www.sat1.de/tv/sechserpack/bilder/sechserpack-bildergalerie-magie-ubersinnliches/in-was-fuer-einer-zeit-leben-wir-denn-da-macht-der-tod-doch-gemeinsame-sache-mit-dem-weihnachtsmann-wem-soll-man-denn-da-noch-vertrauen

Totentanz

Gevatter Tod holt sich die, die er haben will!

Seit den Totemkulthandlungen früher Menschheitskulturen bereichern Totentänze die menschlichen Vorstellungswelten. Aber erst im frühen 15. Jahrhundert entstanden bilderbuchartige Totentanzdarstellungen wie zum Beispiel die bekannten Baseler oder Lübecker Totentänze. Seit diesen Darstellungen zieht sich der „Dance marcabre“ als ein roter Faden durch die nachfolgenden Kulturepochen wie dem Barock, der Aufklärung, dem Impressionismus wie bei den Malern Louis Corinth, bei Max Klinger mit urinierendem Skelett bis hin zu Zeugnissen zeitgenössischer Kunst wie z.B. bei Daniel Richter. Im vergangenem Wagner – und diesjährigem Straußjahr schwelgt die Musik in dramatischen Todestaumeln und in tödlichen Vorahnungen. Der Doppelgänger und Totesengel steht sowohl für ein apokalyptisches Gleichnis als auch für vanitashafte Erziehung des gesellschaftlichen Wesens Mensch ein.
Das alljährliche okkulte Treiben der Gothik – Anhänger in Leipzig wirkt dagegen weniger essentiell. Die Diskussionen um die Ablehnung des neugemalten Lübecker Totentanzes im Jahre 2004 als Ersatz für den beim kriegsbedingten Bombardement verbrannten historischen Tanz zeigt die ungebrochene Brisanz des Themas.
In der Vorstellung im Bestattungshaus ging es um moderne Bezüge zum Thema, dessen Spannbreite die Philosophie, Politik, Kunst, Sexualität, Gastrosophie, den Vanitasgedanken und die Lebensinhaltsfrage umfasst.
Frau Dr. Timm vom Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie e.V. und Frau Slabon, Berufstänzerin im Ballett der Oper Leipzig, referierten, lasen, zeigten und tanzten abwechselnd für Sie zu diesem interessanten und aktuellen Thema.

Stefan Seidel

Vortragsreihe zu Betreuungsvollmacht, Patientenverfügung und Bestattungsvorsorge

Am 4. Novenber 2014 trafen sich ca. 30 Bürger im Rahmen der Gesundheitswoche im Pösna-Park bei Leipzig zur Sprechstunde zu den Themen Patientenverfügung, Betreuungsvollmacht und Bestattungsvorsorge.
Drei Sachverständige referierten, beantworteten Fragen und regten danach zu individuellen Gesprächen an. Die Löwen-Apotheke im Einkaufszentrum hatte langfristig den Abend vorbereitet, intensiv Werbung gemacht und den Kreis der Interessierten so zahlreich mit Voranmeldungen gebunden. Der Erstkontakt zwischen mir, Herrn Seidel von der Firma Hoensch, und Herrn Sauter, Leiter der Löwen-Apotheke, entstand vor über einem Jahr bei einem gemeinsamen Unternehmerstammtisch im Seniorenheim AZURIT in Gohlis. Alle Beteiligten waren sich einig, dass diese Veranstaltungsreihe nach Möglichkeit über andere Apotheken in weiteren Einkaufsmärkten fortgeführt wird.
Vorsorge mit Löwenapotheke

Totentanz

TOTENTANZ

Seit den Bilderschriften des frühen Mittelalters begleiten Totentänze die menschlichen Vorstellungswelten. Max Klingers urinierendes Skelett in Leipzig führt weiter bis zu Zeugnissen zeitgenössischer Kunst. Im vergangenem Wagner – und diesjährigen Straußjahr schwelgt die Musik in dramatischen Todestaumeln und in tödlichen Vorahnungen. Das okkulte Treiben der Gothik-Anhänger wirkt dagegen weniger essentiell. Die Ablehnung des neugemalten Lübecker Totentanzes im Jahre 2004 als Ersatz für den beim kriegsbedingten Bombardement verbrannten historischen Tanz zeigt die ungebrochene Brisanz des Themas. In der Vorstellung im Bestattungshaus geht es um moderne Bezüge zum Thema, dessen Spannbreite die Philosophie, Politik, Kunst, Sexualität, Gastrosophie, Vanitasgedanken und die Lebensinhaltsfrage umfasst.
Frau Dr. Timm vom Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie e.V. und Frau Slabon, Berufstänzerin im Ballett der Oper Leipzig, referieren, lesen, zeigen und tanzen abwechselnd für Sie zu diesem interessanten und aktuellen Thema.
Zeit: Samstag, den 8. November 2014, um 15 Uhr
Ort: Feierhalle des Bestattungshauses Hoensch,
Waldbaurstraße 2a, 04347 Leipzig

Telefon: 0341 244144

Drehbuch:
1. Begrüßung: Herr Seidel vom Bestattungshaus Hoensch
2. Tanz 1 zur Einführung: Frau Slabon
3. Der Tod tanzt – Lesung und Vortrag mit Bildpräsentationen: Dr. Constance Timm
4. Literarische Überleitung zum 2. Tanz „Der Tod und das Mädchen“
5. Tanz 2: Frau Slabon
6. Der Tod tanzt II – Lesung und Vortrag mit Bildpräsentationen: Dr. Constance Timm
7. Literarische Überleitung zum 3. Tanz „Toten-Tanz“
8. Tanz 3 zum Abschluss: Frau Slabon

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Eintritt frei!

Wer möchte einen Body Bag auf dem Rücken tragen? Als Bestatter würde ich etwas verkehrt machen!

Stefan Seidel

In der LVZ und im Südkurier fand ich zwei gleichlautende Artikel zum Thema „Eine Sprache, die keine ist“, deren Inhalt mir sehr aus dem Herzen sprechen.

Darin heißt es:

“ Was englisch klingt, muss nicht immer englisch sein. Wörter wie Handy wurden in Deutschland erfunden.

Die Touristin aus Oldenburg verstand die Welt nicht mehr. Eine Baseball-Mütze wollte sie, und wieder und wieder fragte sie den Verkäufer in Manhattan nach einem Basecap. Doch der guckte sie nur fragend an. Ja, redete denn der Amerikaner kein Englisch? Doch, tat er. Sie aber nicht – zumindest nicht beim entscheidenden Wort. Basecap ist ein typisches englisches Wort, das gar kein Englisch ist. Die deutsche Erfindung ist eines in einer ganzen Reihe von vermeintlich englischen Wörtern, die nur Deutsche kennen. Und die Verwirrung ist oft sehr groß.

ENGLISCH MADE IN GERMANY

  • Handy: Der deutsche Begriff für Mobiltelefon bedeutet für Amerikaner soviel wie „geschickt“.
  • Basecap: Die Mütze heißt im Englischen „Base Ball Hat“ oder „Base Ball Cap“
  • Box: Im Englischen ist „box“ das Wort für „Kasten“. Ein Lautsprecher ist es nur im Deutschen.
  • Castingshow: In den USA wird sie „Talent Show“ genannt.
  • Beamer: Englischsprachige nennen ihn „Projector“. In den USA gibt es den Begriff „beamer“ zwar auch. Allerdings hat er dort eine andere Bedeutung: Dort steht das Wort im Slang für den BMW.
  • Ego-Shooter: In den USA heißt diese Form von Baller-Spielen „First Person Shooter“
  • Fitness Studio: Es wird in den USA schlicht „Gym“ genannt.
  • Kicker: Bei diesem Wort ist es genau umgekehrt. Denn in den USA nennt man die Kästen für Tischfußball auch „foosball“ – eingeschleppt aus dem Deutschen.
  • Oldtimer: In Deutschland sind damit alte Autos gemeint. Im Englischen wird als Oldtimer eher ein alter Mann bezeichnet.
  • Outing: In Amerika ist ein Outing zwar manchmal eine Entlarvung, meistens aber ein Ausflug.
  • Public Viewing: So heißt im Englischen eine Leichenfeier mit offenem Sarg.
  • Shootingstar: So werden Sternschnuppen genannt, die schnell verglühen.
  • Show- oder Talkmaster: Die Gastgeber einer Sendung heißen in den USA schlicht „Host“.
  • Twen: So heißen nur in Deutschland Menschen zwischen 20 und 30 Jahren.

Puristen ärgern sich über diese Wörter, die in die Rubrik Pseudo-Anglizismus fallen. Dabei können Engländer und Amerikaner gar nichts dafür – sie ahnen nicht einmal, welche sprachlichen Eier sich die Deutschen selbst ins Nest legen. Oldtimer und Happy End, Beamer und eben Basecap – so etwas gibt es im Englischen gar nicht, oder es bedeutet etwas völlig anderes. Beamer ist Slang für etwas sehr deutsches: Einen BMW. Der Projektor heißt in den USA schlicht Projector. Und Basecap? Ist eine Zierleiste aus dem Baumarkt.

Das erfolgreichste Wort dieser Art ist Handy. Untersuchungen haben ergeben, dass das Wort in Deutschland längst die häufigste Bezeichnung für ein Mobiltelefon ist. Im Grunde ist es kein Wunder, ist das Wort doch kurz und prägnant – aber eben falsch. Denn wenn es ein deutsches Wort ist, müsste man es eigentlich Händy schreiben. Derartige Versuche gab es sogar, sie sind aber längst Geschichte. Der englische Unterhalter Stephen Fry bringt auf der Insel immer noch Menschen zum Lachen, in dem er auf Deutsch fragt „Wo ist mein Handy?“. Deutsche gucken verwirrt. Was ist daran denn falsch?

Englisch fühlt sich oft besser an. „Viele Deutsche haben das Bedürfnis, zur Benennung der Welt nicht ihre eigene Sprache, sondern die ihrer Kolonialherren zu verwenden“, poltert der Vorsitzende des Vereins Deutsche Sprache, Walter Krämer. „Die Londoner Times hat das als ,linguistic submissiveness‘ (sprachliche Unterwürfigkeit) bezeichnet. Wenn man bösartig wäre, könnte man Arschkriecherei sagen.“ Gegen die Übernahme fremder Ausdrücke sei nichts einzuwenden – wenn sie sinnvoll sei. „Davon kann aber im Verhalten der Deutschen zum Englischen überhaupt keine Rede sein.“ Es sei eine Flucht: „Für viele ist ihr Denglisch eine Art selbstgemachter Kosmopoliten-Ausweis nach dem Motto „Lieber ein halber Ami als ein ganzer Nazi“. Dabei können die vermeintlich englischen Wörter zuweilen für große Verwirrung sorgen.

Millionen Deutsche amüsieren sich beim Public Viewing? In Amerika ist Public Viewing die Aufbahrung von Leichen im offenen Sarg.

Da passt der Body Bag – ein Begriff, mit dem ein Händler ernsthaft einen Rucksack anpries. In den USA ist der Body Bag aber schlicht ein Leichensack. „Viele Pseudo-Anglizismen sind so integriert, dass man sie gar nicht mehr sieht“, sagt der Sprachwissenschaftler Joachim Grzega. „Showmaster wurde von Rudi Carrell erfunden, zappen für umschalten kennen nur wir Deutschen, aber der Hometrainer“ hat es sogar ins Niederländische geschafft.“ Andere könnten dies allerdings auch: Franzosen und Italiener etwa sagten Footing zu dem, was auf gut Deutsch Jogging heißt. Die Schuldigen sieht Grzega gerade in der Werbung. „Da haben uns Leute klipp und klar gesagt: Uns ist egal, ob das Quatsch ist, aber es klingt cool.“ „Ich war sehr verwirrt, als ich meine Schüler nach ihren Berufen fragte“, erzählt Cindy Grant. Die New Yorkerin gibt in Kassel einen Erwachsenen-Kurs für Englisch, und eine Schülerin sagte stolz, dass sie Streetworkerin sei. In Amerika ist das fast gleich klingende Streetwalker die Umschreibung für eine Prostituierte. Auf Grants verwirrten Blick hin sagte die Sozialarbeiterin stolz, dass der Job ihr ganzes Leben sei und sie ihn mit voller Hingabe den ganzen Tag mache. „Ich dachte erst: Wow, dass die Europäer da offener sind, wusste ich, aber das … Wow!“ Erst ein Mitschüler mit Amerika-Erfahrung löste das Missverständnis auf.“

Quelle: http://www.suedkurier.de/nachrichten/panorama/weltspiegel-themensk/Eine-Sprache-die-keine-ist;art1003205,6583031